Wildkameras zum Wolfsmonitoring

Seit einigen Jahren ist der Canis lupus wieder im deutschen Lande ansässig. Um ein sicheres Zusammenleben von Mensch und Wolf zu gewährleisten, ist ein umfassendes Wolfsmanagement erforderlich. Lesen Sie hier, welchen Beitrag Wildkameras dazu leisten. Zudem möchten wir der Frage auf den Grund gehen, ob der Wolf für den Menschen gefährlich ist.

Wolfsbestand in Deutschland und Europa

Nachdem Wölfe jahrhundertelang verfolgt wurden, wurde im Jahre 1904 In Sachsen der letzte in Deutschland ansässige Wolf geschossen. Auch in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas galt der Wolf als ausgerottet. Erst in den 1960er und 1970er Jahren wurden in den europäischen Ländern Schonzeiten und mitunter sogar ganzjähriger Schutz der Tiere eingeführt. So konnte sich die Population erholen. Inzwischen wird der Wolf auf internationaler Ebene durch Naturschutzabkommen und weitere Vereinbarungen geschützt. Daher hatte der Wolf die Möglichkeit, sich in vielen Ländern wieder auszubreiten, in denen er als ausgerottet galt. In Polen gibt es mittlerweile ca. 600 Wölfe. In den letzten 20 Jahren sind einige der Tiere von dort nach Deutschland gewandert und konnten sich in Sachsen und der Umgebung ansiedeln. Mittlerweile konnten sich sogar mehrere Rudel bilden. Wölfe zählen zu den streng geschützten Arten, sodass ihre Ausbreitung den Naturschutz vor neue Aufgaben stellt. Um ein gutes Zusammenleben von Mensch und Wolf zu sichern, verfolgen daher verschiedene Institutionen wie das im Jahre 2003 gegründete LUPUS - Institut das Wolfsmanagement.

Die Aufgaben des LUPUS - Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland

Im Auftrag vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft ist es die Aufgabe des LUPUS – Instituts, die natürliche Wiederbesiedlung Deutschlands durch den Wolf wissenschaftlich zu Begleiten und zu erforschen. Das Institut wird dabei vom Bundesamt für Naturschutz, der Bundesforstverwaltung sowie der IFAW (International Fund for Animal Welfare) unterstützt. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Spurenmonitoring, Nahrungsanalysen, genetische Untersuchungen sowie die Erfassung von Ausbreitungs- und Bestandsentwicklung. Letzteres gestaltet sich als schwierig, da Wölfe sehr scheue Tiere sind, die den Menschen meiden. Zudem ist der Canis lupus ein sehr ortsungebundenes Tier. Wildkameras sind daher eine ideale Möglichkeit, sowohl die Ausbreitung als auch den Bestand der Wölfe zu erfassen. Dank der Fotofallen kann der Beweis erbracht werden, ob sich in einer Region ein Wolf aufhält. Ferner ist ein Welpennachweis möglich, bei dem die Mindestanzahl der Welpen festgestellt werden kann.

Nutzung der Wild-Vision im Wolfsmanagement

Herr H. unterstützt ehrenamtlich das Wolfsmanagement in Brandenburg und Sachsen. Dabei verwendet er mehrere Exemplare der Wild-Vision Full HD 5.0. Die Zuverlässigkeit der Wildkamera hat ihn von dem Modell überzeugt: „Da ich in Brandenburg ehrenamtlich für das Wolfsmanagement arbeite, habe ich eine Kamera gebraucht, die sehr schnell auslöst und dabei noch preisgünstig ist.“ Neben anderen Wildtieren konnte er bereits häufiger Wölfe auf den Aufnahmen entdecken und so zur Erfassung der Tiere beitragen. Er schreibt: „Ich bin mit der Wildkamera sehr zufrieden, konnte am Wochenende zwei Wölfe mit Videofunktion aufnehmen.“

Das LUPUS-Institut kann dank seiner wissenschaftlichen Arbeit zur fachlichen Aufklärung der Bevölkerung und so zur friedlichen Koexistenz von Mensch und Wolf beitragen. Auf diese Weise kann die natürliche Wiederbesiedlung durch den Wolf erfolgreich vorangetrieben werden. Wir von Wildkamera.net sind glücklich darüber, mit unserer Wildkamera einen kleinen Teil zur Erhaltung dieser Tierart und zum Naturschutz beizutragen.

Wie gefährlich ist der Wolf für den Menschen?

In einem bekannten Kindermärchen heißt es: „Großmutter, warum hast du so ein entsetzlich großen Mund?“ Der Wolf antwortet darauf: „Damit ich dich besser fressen kann!“ Ist der Wolf tatsächlich eine Gefahr für den Menschen oder stammt diese Befürchtung aus dem Reich der Märchen? Wir klären auf.

Von einem wildlebenden Wolf geht in der Regel keine Gefahr aus, da der Mensch nicht zu seiner natürlichen Beute gehört. Für gewöhnlich meiden Wölfe die Begegnung mit dem Menschen. Und da der Wolf mit seinen ausgeprägten Sinnen den Menschen meist wahrnimmt, bevor der Mensch den Wolf entdeckt, ist es sogar unwahrscheinlich, dass wir überhaupt einen Wolf zu Gesicht bekommen. Kommt es dennoch zu einem Aufeinandertreffen, reagieren die Tiere äußerst vorsichtig. Nichtsdestotrotz lassen sich in historischen Aufzeichnungen Angriffe auf den Menschen nachweisen. Dafür existieren zwei Erklärungen.

Zum einen greifen tollwütige Wölfe Menschen an. Da hierzulande jedoch Impfköder ausgelegt werden, ist Deutschland tollwutfrei. Zum anderen können Wölfe aggressiv werden, wenn sie von Menschen angefüttert werden. In dem Fall verlieren sie ihre instinktive Vorsicht vor dem Menschen. Daher sollten Wölfe unter keinen Umständen mit Nahrung versorgt werden. Auch sollten sie nicht in die Enge getrieben werden, da dies zur Gegenwehr des Wolfes führen kann. Wird hierauf geachtet, gilt der Wolf als weitestgehend ungefährlich.

Egal ob für wissenschaftliche Zwecke oder den privaten Gebrauch – die Wildkamera Wild-Vision Full HD 5.0 ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn Sie auf der Suche nach einer zuverlässigen Wildkamera sind. Bestellen Sie jetzt ein Premium Pack und legen Sie los.

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